Unsere Bücker fliegt wieder PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: Webmaster   
Freitag, den 27. Oktober 2017 um 12:59 Uhr
Im Juli 2010 war es mal wieder so weit. Bei der Landung ergab sich eine Fahrwerkstrebe in ihr Schicksal
und unsere Bücker lag wieder mal mit kaputtem Propeller und gebrochenem Fahrwerk auf dem Bauch.
Nun war guter Rat teuer. Reparieren oder verkaufen. Interessenten, die uns den „Schrott“ sofort billig „abnehmen“ wollten,
gab es zur Genüge. Doch nach langwierigen Diskussionen im Vorstand fiel Anfang 2012 die Entscheidung zur Generalüberholung.

So krempelten am 01.05.2012 fünf begeisterte Bückerflieger die Ärmel hoch und
machten sich -sporadisch unterstützt von 2-3 weiteren Mitgliedern- an die Arbeit.

Glücklicher weise konnten wir für die Grundlackierung der großen Teile – Rumpf, Flächen und Leitwerk-
als großzügigen Sponsor die Fa. Schall gewinnen
und auch für die Luftschraube und die Lederarbeiten bekamen wir großzügige Unterstützung
durch die Fa. Mühlbauer und Elmar Hensch. Für das Aufrüsten standen uns Jochen Rosenberg und
den Motor Josef Weber mit ihren profunden Fachkenntnissen und Spezialwerkzeug zur Seite.
Nur so konnte nach insgesamt 5000 Arbeitsstunden, der Überwindung diverser bürokratischer Hürden und nunmehr 5 Jahren die D-ELEB wieder in neuem Kleid und flugklar dem Verein übergeben werden.
Ich denke es hat sich gelohnt. Wir haben wieder ein bildschönes Aushängeschild für unseren Verein
wobei sich durch die Eigenleistung unddie Unterstützung durch die Sponsoren die Kosten
im Rahmen von ca. 20.000.- EUR in engen Grenzen hielten.
Im Betrieb erfordert die Bücker zwar einen relativ hohen Arbeitsaufwand den wir Bückerflieger
aber größtenteils in Eigenleistung erbringen werden. Die Betriebskosten können dadurch relativ niedrig gehalten werden,
da in der Regel auch nur Kleinteile wie Dichtungen usw. und keine teuren Komponenten erforderlich sind.
Inzwischen fliegen wieder 7 Mitglieder die D-ELEB und einige Interessenten stehen noch in den Startlöchern.
Sie war seit Ende Juli bis Ende September 2017 bereits 25 Stunden in der Luft und wird im Verein sehr gut angenommen.
Das ist eben Fliegerei pur und ein besonderer fliegerischer Leckerbissen,
der allerdings fliegerisches Können, viel Übung und Gefühl für die alte Technik erfordert. Jeder der bisher die D-ELEB geflogen ist stieg mit leuchtenden Augen aus und war begeistert. Und ist man erst mal infiziert kommt man so schnell nicht mehr davon los.

Zuletzt aktualisiert am Freitag, den 27. Oktober 2017 um 13:44 Uhr