Geschichte

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Die Bundeswehr – Sportfliegergemeinschaft „Boelcke/ Heini Dittmar“ e.V. (BwSFG) ist die direkte Nachfolgerin der ehemaligen Bundeswehr-Sportfluggruppe Nörvenich, die im ersten offiziellen Sparjahr der Bundesrepublik 1980 dem Rotstift des Verteidigungsministeriums zum Opfer fiel.

Wie einige andere auch hat sich die Bundeswehrsportfluggruppe Nörvenich damals zivilrechtlich als eingetragener Verein organisiert. Die Infrastruktur des Fliegerhorstes wird seither unter einem Mitbenutzungsvertrag gegen Entgeld weiter genutzt. Die damaligen Flugzeuge der Bundeswehr wurden teilweise käuflich erworben oder in Dauerpacht betrieben.

Heute erinnert nur noch ein Flugzeug an diese Anfangszeit, die Piper L-18, Baujahr 1954, ein höchst beliebter Oldtimer.

Die Zusatzbezeichnung „Boelcke / Heini Dittmar“ ist Ausdruck einer Doppelbeziehung der Nörvenicher Sportflieger. Mit dem Namen „Boelcke“ halten auch wir die Erinnerung an Oswald Boelcke, den hervorragenden und untadeligen Jagdflieger des 1. Weltkrieges aufrecht, drücken damit aber auch unsere Verbundenheit mit dem Gastgeberverband, dem Taktischen Luftwaffengeschwader 31 „Boelcke“ (TaktLwG 31 B), aus.

Mit dem Namen Heini Dittmar erinnern wir an den bekannten deutschen Konstrukteur und Segelflieger, dessen berühmte Schöpfung, der „Condor“, vom unserer Segelflugabteilung noch bis vor einigen Jahren geflogen wurde.