Fliegerlager 2026

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Fliegerlager 2026 am Flugplatz Winzeln-Schramberg

Zum Ende der Sommerferien ging es für uns gemeinsam mit den Segelfliegern des Luftsportverein Wipperfürth und dem Bergischen Luftsportverein ins alljährliche Fliegerlager. Zwei Wochen verbrachten wir im östlichen Schwarzwald bei angenehmen spätsommerlichen Temperaturen.

Dabei waren wieder alle Altersklassen vertreten, von unserer jüngsten und zugleich neuesten Flugschülerin mit 14 Jahren bis hin zu unseren erfahrenen Vereinsmitgliedern.

Fliegerisch konnten wir einige persönliche Erfolge feiern. Die Wetterlage war in der ersten Woche zunächst etwas schwierig, denn stärkerer Seitenwind machte Überlandflüge nur eingeschränkt möglich. Zum Übergang in die zweite Woche verbesserten sich die thermischen Bedingungen jedoch deutlich. Thomas konnte mit dem Doppelsitzer DG-505 schließlich eine Strecke von 180 Kilometern zurücklegen. Auch unser Flugschüler Ben machte gute Fortschritte. Er erhielt eine Einweisung auf dem Schulungseinsitzer Astir 2 und absolvierte dabei einige tolle Landungen. Einen weiteren wichtigen Schritt konnte unser Segelflugreferent Dominik machen. Er hat inzwischen die notwendigen Starts und Flugstunden erreicht und kann damit seine Ausbildung zum Fluglehrer beginnen.

Am Abend ließen wir die Tage bei einem gemeinsam gekochten Abendessen gemütlich ausklingen. Dabei wurde viel über die Erlebnisse des Flugtages gesprochen und natürlich auch der eine oder andere Flug noch einmal Revue passieren lassen.

Auch die regnerischen Tage wurden nicht langweilig. Verschiedene Gruppen nutzten die Zeit für Ausflüge, zum Beispiel ins Schwimmbad, in eine Kristallausstellung oder in die gemütlichen Altstädte der umliegenden Orte im Schwarzwald.

Alles in allem war das Fliegerlager wieder ein voller Erfolg. Neben vielen schönen fliegerischen Erlebnissen war es vor allem auch eine tolle Zeit als Team, die uns allen in guter Erinnerung bleiben wird.

(Fiona)

Sommertour 2026

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Vor einigen Wochen fragte mich Norbert E. ob ich nicht Lust hätte mit ihm an der geplanten Sommertour nach Finnland teilzunehmen. Kurzer Blick in den Kalender und ich sagte zu.
Am 13.07. war es dann soweit. Um 05:00 Uhr fiel die Tür ins Schloss und ich fuhr nach Nörvenich mit kleinem Gepäck. Start mit Norberts Z-602 in Morschenich um 06:30 Landung in Straussberg um 10:00 wo uns die anderen Teilnehmer die bereits am Vortag eingeflogen waren erwarteten. Hier erfuhren wir dass der Leitende wegen Beinbruch ausgefallen war und wir die Tour verkürzen würden.
Auftanken, Briefing, dann weiter in Formation mit 9 Flugzeugen nach Thorun. Ankunft in Thorun 16;30. Wobei das fliegen in einer solchen Formation bei dem unterschiedlichen Erfahrungsstand der Teilnehmer das exakte Einhalten der gebrieften Position eine gewisse Herausforderung darstellte.
Sprit und Hotelunterkunft in Thorun waren bereits durch unseren polnischen Mitflieger bestens organisiert so dass wir den Tag bei einem opulenten Abendessen mit original polnischer Küche und einigen Wodka ausklingen liessen.
Der Weiterflug am nächsten Tag wurde wegen der Wetterlage auf den 15.07. verschoben so dass wir den Tag in der wunderschönen Altstadt verbringen konnten.
Am 15.07. war das Wetter im Süden immer noch schlecht so dass wir vormittags Richtung NO nach Kikity starteten. Wegen der niedrigen Wolkenuntergrenze wurde der Flug aber nach einer Stunde abgebrochen und wir kehrten nach Thorun zurück. Der nächste Versuch am Nachmittag klappte problemlos und wir landeten nach einem tiefen Überflug problemlos in Kikity, einem kleine Grasplatz mit Hotel idyllisch an einem See gelegen, wo schon ein verspätetes Mittagessen wartete. Der Tag klang aus bei Lagerfeuer, Grillwürstchen und polnischen Bier.
16.07. Da für das Wochenende schwere Gewitter vorausgesagt waren wurde beschlossen die Tour abzubrechen. Norbert und ich starteten alleine zum Rückflug über Straussberg nach Morschenich wo wir problemlos gegen 16:00 landeten.

Rolf Heller hat seinen letzten Flug angetreten

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Am 09.07.2026 ist unser Vereinskamerad und langjähriger Fluglehrer und Ausbildungsleiter nach langer Krankheit verstorben. Wir haben mit ihm viele glückliche Stunden in diversen Fliegerlagern verbracht. Als „Meister Eder“ war er fast bis zum Schluss auch nach Ende seiner fliegerischen Tätigkeit noch mit seinem Herzensprojekt, dem Bau des Nurflüglers HE 14, beschäftigt den er nunmehr leider nicht mehr fertigstellen konnte. Wir werden ihn in guter und liebevoller Erinnerung behalten.